Lehrstuhl Prof. Dr. Andreas Hoyer (Strafrecht, Strafprozessrecht und Wirtschaftsstrafrecht)

Aktuelles

 

 

Lehrveranstaltungen durch Prof. Hoyer:

im SS 2020:

 

Vorlesung Strafrecht II (4 SWS)
!!! Bitte melden Sie sich in OLAT für diese Vorlesung an, denn in OLAT werden in den ersten Vorlesungswochen die Materialien (Skripte, Grafiken, Videos) hochgeladen. !!!
Mo 10-12 Uhr, CAP2 - Frederik-Paulsen-Hörsaal (= Audimax G)
Di 12-14 Uhr, CAP2 - Frederik-Paulsen-Hörsaal (= Audimax G)
Beginn: Mo, 06.04.2020
Zwischenprüfungsklausur Strafrecht II: Mo, 13.07.2020, 16:00-19:00 Uhr

 

 

Übung im Strafrecht für Anfängerinnen und Anfänger (2 SWS)
Do 14-16 Uhr, CAP2 - Frederik-Paulsen-Hörsaal (= Audimax G)
Beginn: Do, 09.04.2020

18.02.2020-19.04.2020 (= neu!): Bearbeitungszeit der Vorlauf-Hausarbeit;

 

Die Bearbeitungszeit ist verlängert worden. Die Korrektoren sind angewiesen worden, den Umstand, dass Sie keinen Zugang mehr zur Bibliothek im Juristischen Seminar hatten, mit in die Bewertung einzubeziehen. Die Hausarbeit muss digital eingereicht werden, bitte informieren Sie sich hierzu auf den Seiten der Rechtswisselschaftlichen Fakultät: https://www.jura.uni-kiel.de/de

 

 

Die Fachbibliothek des Juristischen Seminars teilt mit (Stand: 26.03.2020): Für den VPN-Zugriff auf Juris soll bitte der Forti-Client benutzt werden.

 

Dieser Plan kann sich im Laufe der nächsten Tage und Wochen noch ändern!

Datum

Uhrzeit

Raum

 

09.04.2020

siehe OLAT

1. Besprechungsfall mit Einführung in die Fallbearbeitungstechnik

16.04.2020

siehe OLAT

2. Besprechungsfall

23.04.2020

siehe OLAT

Vorbereitung auf die 1. Klausur

30.04.2020

siehe OLAT

Besprechung der Vorlauf-Hausarbeit

07.05.2020

14:00-16:00

AM-G

1. Klausur

14.05.2020

14-16

AM-G

3. Besprechungsfall

21.05.2020

 

Christi Himmelfahrt

28.05.2020

14-16

AM-G

Vorbereitung auf die 2. Klausur

04.06.2020

14-16

AM-G

Besprechung und Rückgabe der 1. Klausur

11.06.2020

14:00-16:00

AM-G

2. Klausur

18.06.2020

14-16

AM-G

Vorbereitung auf die 3. Klausur

25.06.2020

14-16

AM-G

Besprechung und Rückgabe der 2. Klausur

02.07.2020

14:00-16:00

AM-G

3. Klausur

09.07.2020

14-16

AM-G

Besprechung und Rückgabe der 3. Klausur / Ausgabe der Scheine

 

 

 

20.07.-17.09.2020: Bearbeitungszeit der Nachlauf-Hausarbeit;

das Prüfungsamt empfiehlt, innerhalb der vorgegebenen Frist die Hausarbeit in einem selbstgewählten zweiwöchigen Zeitraum zu schreiben.

 

 

Vorlaufhausarbeit der Übung im Strafrecht für Anfängerinnen und Anfänger

von Di, 18.02.2020 bis So, 19.04.2020 (= neu!)

 

 

Obwohl A und B als eineiige Zwillinge für Außenstehende nicht zu unterscheiden sind, ist ihr Werdegang und ihre derzeitige Lebenssituation sehr unterschiedlich. B leitet als Geschäftsführerin ein florierendes Kieler Wirtschaftsunternehmen, A hingegen ist angestellte Frisörin und immer noch auf das von ihrem Ehemann C gewährte Haushaltsgeld angewiesen. Zu allem Überfluss wurde bei A und C vor Kurzem eingebrochen. Der Einbruch hat bei dem vermögenden C gravierende psychische Folgen hervorgerufen, welche jedoch von den Ehepartnern bisher geheim gehalten wurden. C fühlte sich fortan in seinem Sicherheitsgefühl in den eigenen vier Wänden derart beeinträchtigt, dass er sich eine Pistole zulegte, die er in seinem Haus stets am Gürtel trug, um auf zukünftige Einbrecher sofort zu schießen, ohne dabei Rücksicht auf ihr Leben zu nehmen. Da C, der die Art und Weise dieses Eigentumsschutzes für legitim hielt, sich mit A eigentlich über nichts anderes als die effizienteste Abwehr möglicher Eindringlinge unterhalten konnte und sie die finanzielle Unabhängigkeit schätzte, wurde ihr die Beziehung zunehmend lästig. Außerdem wollte sie endlich auch einmal, wie B, wirtschaftlich sorgenfrei leben.

 

Daher schmiedete sie folgenden Plan: Sie traf sich mit der B am 15. Februar 2020 in ihrem Lieblingscafé, wo sie die B zu einer Faschingsparty bei sich zu Hause einlud. Da B noch nicht recht wusste, mit welcher Verkleidung sie bei A erscheinen sollte, schlug diese ihr vor, dass sie als „Catwoman“ gehen könne. B war von der Idee begeistert. Um ihrem Auftritt die nötige Dramatik zu verleihen, empfahl ihr A, zum einen ein Brecheisen mitzunehmen und zum anderen durch die Hintertür ins Haus zu kommen. Auch dies gefiel der B, die schon seit ihrer Jugend einen ausgeprägten Geltungsdrang verspürte.

 

Natürlich plante A nicht im Ansatz, eine Faschingsparty bei sich zu Hause auszurichten. Für sie kam es zunächst darauf an, dass C, sobald er B erblickte, sie für eine Einbrecherin halten und sofort auf sie schießen sollte. Ihr war auch bewusst, dass sich B gegen den unvermittelten Schuss nicht werde verteidigen können. Vielmehr hoffte sie, dass der Schuss die B tödlich treffen werde, da sie sich dann zukünftig als die B ausgeben und ihr Leben als Geschäftsführerin führen würde. Für diesen Fall nahm sie an, dass weder die Polizei noch der C die Tote als die B identifizieren würde, sondern das ganze Geschehen als tragische Verwechslung der A mit einer Einbrecherin eingestuft werde. Dadurch könnte die A sowohl ihrer Ehe als auch ihrer derzeitigen finanziellen Situation entkommen.

 

Vor diesem Hintergrund machte die A am Sonnabend, dem 22. Februar 2020 in allen Räumen das Licht an, spielte die Lieblingsmusik des C etwas lauter als üblich, zog sich selbst zurück und schloss absprachegemäß die Hintertür des Hauses nicht ab. B hingegen sprang in ihrem hautengen, schwarzen „Catwoman“-Kostüm, welches sogar ihr Gesicht nahezu vollständig verhüllte, über den Gartenzaun und gelangte durch die Hintertür ins Haus.

 

In diesem Aufzug betrat B mit dem Brecheisen das Wohnzimmer. Als C sie von der gegenüberliegenden Seite des Raumes aus höchst erregt erblickte, sich ihre Blicke trafen und er in ihr eine Einbrecherin zu erkennen glaubte, zog er die Pistole aus seinem Gürtel und schoss ihr unvermittelt in die linke Schulter. C stürmte auf die B zu und rief: „Ich mach euch kalt, ihr Einbrecherpack!“. Nun war B sich sicher, dass ihr Ende gekommen sei. Als C direkt vor ihr stand, besann sie sich des Brecheisens und schlug C mit voller Wucht seitlich gegen den Kopf. Nun fiel auch C zu Boden. Nachdem der Tumult beendet war, betrat A wieder das Wohnzimmer. Sie erblickte die beiden Bewusstlosen, B in ihrem Blut liegend, C mit zertrümmertem Schädel, und rechnete damit, dass beide aufgrund ihres fortwährenden Blutverlustes bald versterben würden, sofern sie nicht unverzüglich Rettungskräfte herbeihole. Da insbesondere eine Rettung der B für A mit Sicherheit ein Strafverfahren nach sich ziehen würde, unternahm A keine Rettungsbemühungen, sondern griff sich – wie geplant – die Handtasche der B mit deren Haustürschlüssel und deren Ausweisen und verließ das Haus, um nun das Leben ihrer Schwester zu führen.

 

Wider Erwarten blieben die Schüsse von den Nachbarn nicht unbemerkt. Diese alarmierten umgehend die Rettungskräfte, sodass das Leben der beiden Verletzten durch Notoperationen gerade noch gerettet werden konnte.

 

Strafbarkeit von A, B und C nach dem StGB? (§ 221 StGB ist nicht zu prüfen.)

 

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Bearbeitervermerk:

1. Der Umfang der Arbeit darf 25 Seiten (einseitig, 1/3 linksseitiger Rand, Schriftart „Times New Roman“, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5, Laufweite normal) nicht überschreiten.

2. Die Arbeit ist digital abzugeben, siehe hierzu die Internetseiten der Fakultät: https://www.jura.uni-kiel.de/de

3. Die Rückgabe und Besprechung der Hausarbeit erfolgt am Do, 28.05.2020 im Rahmen der Übung.

 

 

Mündliches Probeexamen: fällt aus!
Mo, 06.04.2020, 14:00-18:00 Uhr fällt aus!
(die Teilnehmer stehen fest, keine Anmeldung mehr möglich)
 

 

Schwerpunkt-"Übungs"-Seminar in Sehlendorf (Prof. Dr. A. Hoyer/Dr. B. Elberling/Dr. M. Buchholz)
Fr, 22.05.-24.05.2020.
(die Teilnehmer stehen fest, keine Anmeldung mehr möglich)
Ob dieses Seminar wie geplant stattfinden kann, kann jetzt noch nicht entschieden werden und hängt von den Umständen ab, die zurzeit noch nicht kalkulierbar sind.

 

 

 

im WS 2019/2020:

Vorlesung Strafrecht III (4 SWS)
Mi 10-12 Uhr, LS1-Klaus-Murmann-Hörsaal und
Fr, 10-12 Uhr, LS1-Klaus-Murmann-Hörsaal.
Beginn: Mi, 16.10.2019
Zwischenprüfungsklausur Strafrecht III: Do, 13.02.2020, Audimax H: Einfinden bis 12:15 Uhr, Schreibzeit 12:30-14:30 Uhr.
Vorlesung Gesundheitsstrafrecht (im Rahmen des SP2 und des SP8) (2 SWS)
Do 14-16 Uhr, LS1-R.204
Beginn: Do, 17.10.2019
Intensivkurs Strafrecht (0,5 SWS)
Mo, 21.10.2019, 14:00-20:00 Uhr, HRS7-R.3 (im hinteren Bereich der "Anger-Bauten" gelegen)
Di, 22.10.2019, 14:00-20:00 Uhr, CAP2 (Audimax)-Hörsaal K
(Teilnahme ohne Anmeldung möglich!)

 

 

 

im SS 2019:

WuV-Kurs Vermögensdelikte
4 SWS, Mi 09:00-13:00 Uhr, LS6 - R.3-6 (von Mitte Mai 2019 bis Ende Juli 2019)
 

 

 

 

im WS 2018/2019:

Vorlesung Gesundheitsstrafrecht (zum Schwerpunkt 8, Gesundheitsrecht)
2 SWS, Mo 10:15-11:45 Uhr, LS1 - R.204 (von Mo, 15.10.2018 bis Mo, 18.02.2019)
WuV-Kurs Strafrecht AT I
4 SWS, Mi 09:00-13:00 Uhr, LS6 - R.3-6 (von Mi, 05.12.2018 bis Mi, 27.02.2019)
WuV-Kurs Strafrecht AT II und Nichtvermögensdelikte
4 SWS, Mi 09:00-13:00 Uhr, LS6 - R.3-6 (von Mi, 06.03.2019 bis Mi, 16.05.2019)