Institutsgeschichte und -gegenwart

Dem Institut fachlich zugeordnete Honorarprofessoren sind:

  • Prof. Dr. iur. Georg-Friedrich Güntge (Leitender Oberstaatsanwalt am OLG Schleswig)
  • Prof. Dr. iur. Frank Guido Rose (Direktor des Amtsgerichts Ratzeburg)
  • Prof. Dr. iur. Jan Schady (Referatsleiter Strafrecht im Justizministerium SH)

 

Lehrveranstaltung von Prof. Güntge im SS 2020: "Vorlesung Internationales und Europäisches Strafrecht"
Vorlesungsmaterialien für Mo, 06.04.2020: Vorlesung I, 06.04.2020
Vorlesungsmaterialien für Mo, 20.04.2020: Vorlesung 20.04.2020
(ansonsten auch alles auf Open OLAT!)

Lehrveranstaltung von Prof. Güntge im SS 2020: "Seminar Grundrechte und Verfassungsgrungsätze im Strafverfahren"
Informationen zum weiteren Ablauf etc.: Themenvergabe

Lehrveranstaltung von Prof. Schady im SS 2020: "Vorlesung Jugendstrafrecht"
Vorlesungsmaterialien: bitte siehe Open OLAT!

Lehrveranstaltung von Dr. Björn Elberling im SS 2020: "Vorlesung zum Recht und zur Praxis der Strafverteidigung"
Vorlesungsmaterialien: Der Kurs ist über das OpenOLAT-System der CAU verfügbar unter https://lms.uni-kiel.de/auth/RepositoryEntry/3318087861

 

 

Institutsgeschichte:

 

Das Institut für Kriminalwissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wurde in der jetzigen Form 2012 im Rahmen der Berufung von Prof. Dr. iur. Dennis Bock als Nachfolger von Frau Prof. Dr. iur. Monika Frommel mfrommel@hotmail.de (Eintritt in den Ruhestand am 30.09.2011) gegründet. Dazu wurde die Institutsdenomination des ehemals von Frau Prof. Dr. iur.  Monika Frommel geleiteten Instituts für Sanktionenrecht und Kriminologie erweitert und das Institut in Institut für Kriminalwissenschaften umbenannt. Diese Erweiterung ermöglichte die Einbeziehung des Lehrstuhls für Strafrecht und Strafprozessrecht von Prof. Dr. iur. Manfred Heinrich (dessen Denomination mittlerweile um das Fach Medienstrafrecht erweitert wurde) sowie des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht und Wirtschaftsstrafrecht von Prof. Dr. iur. Andreas Hoyer. Mit der Umbenennung wurden die Inhalber der drei strafrechtlichen Lehrstühle zu Direktoren des Instituts bestimmt.

Geschäftsführender Direktor des Instituts ist seit der Gründung Prof. Dr. iur. Andreas Hoyer. Ziel der Zusammenfassung der drei strafrechtlichen Lehrstühle unter dem Dach eines gemeinsamen Instituts ist eine engere Zusammenarbeit der Institutsmitglieder in der Lehre und bei Forschungsprojekten. Daneben dient das Institut als Plattform für Forschungsprojekte mit Dritten. So beteiligt sich das Institut für Kriminalwissenschaften aktiv an der Partnerschaft der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel mit der Adam-Mickiewicz-Universität (UAM) in Posen (Polen). Im Rahmen der alle zwei Jahre wechselseitig in Posen und Kiel stattfindenden gemeinsamen Hochschultage wird ein strafrechtliches Symposium veranstaltet, auf dem die Lehrstuhlinhaber und wissenschaftliche Mitarbeiter länderübergreifend strafrechtwissenschaftliche Themen diskutieren.

Zum 15. Oktober 2016 neu hinzugekommen als Direktorin des Instituts ist Frau Prof. Dr. iur. Janique Brüning mit ihrem neu gegründeten Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Sanktionenrecht. Mit der zusätzlichen Professur soll insbesondere die Digitalisierung der Lehre gefördert werden.

Forschungsschwerpunkte der vier Lehrstuhlinhaber des Instituts sind aus dem materiellen und formellen Strafrecht insbesondere Gesundheitsstrafrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Compliance, Medienstrafrecht, Umweltstrafrecht, Internationales Strafrecht sowie das Sanktionenrecht und Volstreckungsrecht unter Einbeziehung der verfassungsrechtlichen Bezüge.

Die Lehrtätigkeit der Mitglieder des Instituts umfasst neben der Lehre im Pflichtfachbereich Strafrecht insbesondere jene im Schwerpunktbereich Kriminalwissenschaften; hier wird das Pflichtfach Strafrecht durch eine Spezialisierung im Wirtschafts- und Steuerstrafrecht, Gesundheits- und Medienstrafrecht vertieft und der Stoff durch die Einbeziehung des Internationalen Strafrechts, des Jugendstrafrechts und des Sanktionenrechts erweitert. Ein Bezug zur Praxis wird im Schwerpunktbereichsstudium durch ergänzende Lehrveranstaltungen von Staatsanwälten, Richtern und Strafverteidigern vermittelt.

In Zusammenarbeit mit den Lehrstuhlinhabern der anderen Säulen wird zudem vom Institut für Kriminalwissenschaften die Examensvorbereitung organisiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Lehrveranstaltungen durch Lehrbeauftragte:

 

WS 2019/2020:
Dr. Björn Elberling/Dr. Momme Buchholz, Kolloquium "Aktuelles aus dem Strafrecht und Strafprozessrecht" (UnivIS-Nr. 020040)
2 SWS, Do 16:15-17:45, Raum OS75/S2-R.26

 

 

WS 2018/2019:
Dr. Björn Elberling/Dr. Momme Buchholz, Kolloquium "Aktuelles aus dem Strafrecht und Strafprozessrecht" (UnivIS-Nr. 020164)
2 SWS, Di 18:15 - 19:45, Raum n.V. (vom 16.10.2018 bis zum 12.02.2019)
Bemerkung zu Zeit und Ort: Die Klausurtermine der Übung im Strafrecht für Fortgeschrittene werden bei der genauen Zeitplanung für die einzelnen Termine berücksichtigt werden.

Im Wintersemester bieten RA Dr. Björn Elberling und Dr. Momme Buchholz ein Kolloquium zu aktuellen Fragen des Strafrechts und des Strafprozessrechts an.

Es soll den Studierenden zum einen ermöglichen, rechtsdogmatische und rechtspolitische Diskussionen über aktuelle Entwicklungen im Straf- und Strafprozessrecht zu führen. Zum anderen soll es eine Gelegenheit bieten, mit zeitlich überschaubarem Aufwand das Halten von Vorträgen in freier Rede zu üben. Beide Zielqualifikationen sind in der Schwerpunktprüfung wie auch in der gesamten juristischen Ausbildung und im Berufsleben von erheblicher Bedeutung.

Inhaltlich sollen aktuelle Entwicklungen aus dem Straf- und Strafprozessrecht diskutiert werden – dies betrifft sowohl aktuelle Gerichtsentscheidungen (etwa: „Kudamm-Raser“-Fall; Urteil im NSU-Verfahren) als auch Gesetzesreformen und Reformvorschläge (etwa: § 219a StGB; Reform der Tötungsdelikte).

Jedes Thema wird von einem Impulsreferat eingeleitet, das einen Überblick über das Thema gibt und die Diskussion über das Thema einleitet. Eine schriftliche Ausarbeitung ist nicht erforderlich. Die Themenvergabe erfolgt bei der ersten Sitzung am 16.10.2018 (nähere Informationen im UnivIS).
Studierende, die in dieser Form ein Thema bearbeiten, erhalten auf Wunsch einen benoteten Schein. (Hinweis: es handelt sich dabei nicht um einen Seminarschein i.S.d. Promotionsordnung der CAU.) Wer kein Thema bearbeitet, aber regelmäßig an den Diskussionen teilnimmt, kann auf Wunsch einen Teilnahmeschein erhalten.

Dr. iur. Björn Elberling, Eichhofstraße 14, 24116 Kiel, www.anwaltelberling.de
Dr. iur. Momme Buchholz, Eichhofstraße 14, 24116 Kiel, www.gubitz-partner.de

 

 

 

 
 
 

Kontakt

Geschäftszimmer des Instituts für Kriminalwissenschaften (LS6 R.216): Frau Ulrike Will:
Tel. +49 (0)431/880-4649
Fax +49 (0)431/880-4645
Mo-Fr 10-13 Uhr und
Mo-Do 14-17 Uhr.